Otterzentrum Hankensbüttel
Deutsche Fischotter Stiftung
PINK Planungsbüro
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30 Jahre OTTER-ZENTRUM

30 Jahre OTTER-ZENTRUM

Einzigartige Erfolgsgeschichte in Hankensbüttel

Am Sonntag, dem 6. Mai feiert das OTTER-ZENTRUM in Hankens­büttel sein 30 - jähriges Jubiläum mit einer besonderen Aktion: Jeder Gast zahlt so viel Eintritt wie vor 30 Jahren, also um­ge­rech­net 3,00 Euro pro Person. Es lohnt sich also besonders, an diesem Jubiläumstag in das OTTER-ZENTRUM zu kommen, von Schau­füt­te­rung zu Schau­füt­terung zu gehen und dabei Otter, Dachse, Her­me­line, Nerze, Iltisse und andere Marder, ganz nah zu erleben.

Zusätzlich stellt der "Otterhound Fan Club Deutschland" an diesem Jubiläumstag die Otterhunde als besondere Hunderasse vor und zeigt um 11:00 Uhr, 13:00 Uhr und 15:00 Uhr eine Mantrailing-Vorführung, bei der die Otterhunde ihre ausgezeichnete Nase einsetzen und ihre Fährtentauglichkeit unter Beweis stellen.

Im Mai 1988 öffnete das OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel seine Pforten. Über 2,2 Millionen Men­schen besuchten bisher das einzigartige Naturerlebniszentrum. Es ist damit nicht nur ein Zugpferd für den Tourismus einer ganzen Region, sondern darüber hinaus ein besonders gelungenes Beispiel dafür, wie heimische Tiere und Lebensräume spannend und erlebnisreich Menschen jeden Alters begeistern können.

Am Jubiläumstag wird die
Hunderasse der Otterhunde
den Gästen in besonderen
Veranstaltungen präsentiert.

 

„Das OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel blickt auf eine sehr erfolgreiche Historie zurück“, resümiert Dr. Oskar Kölsch, Vorstandsvorsitzender der Aktion Fischotterschutz, die das OTTER-ZENTRUM im niedersächsischen Hankensbüttel betreibt. „Unser gemeinnützig arbeitendes OTTER-ZENTRUM ist mehr als nur ein Zoo, mehr als ein Freizeitpark und mehr als eine klassische Umwelt­bil­dungs­einrichtung. Denn es vereint deren interessantesten Elemente: Tiere hautnah erleben, Spaß haben und Spiele für Kinder und Erwachsene anbieten sowie dabei vieles über Natur und Umwelt lernen. Dieses einzigartige Konzept kommt nicht nur bei den Gästen gut an, damit haben wir auch der Natur einen großen Dienst erwiesen“. Schließlich ist es ein Verdienst des Naturschutzverbandes, dass die Rückkehr des Fischotters inzwischen zu einer echten Erfolgs­geschichte im Naturschutz geworden ist und das possierliche Raubtier einen so hohen Popularitäts- und Bekanntheitsgrad besitzt.

Namensgebendes Tier der
einzigartigen Naturerlebnis-
einrichtung in Hankensbüttel:
der Fischotter.

 

 

Doch das OTTER-ZENTRUM widmet sich nicht ausschließlich den heimischen Tieren. Bei den Füt­te­rungen von Otter, Dachs, Hermelin, Iltis, Nerz und Co. wird das Interesse der Gäste in unterhaltsamer Weise von den Tieren auf die einheimischen Lebensräume gelenkt. So werden nebenbei In­for­ma­ti­onen und Hintergründe vermittelt, die für ein Naturverständnis unverzichtbar sind. In Experimentier- und Erlebnisbereichen werden Erwachsene zu Kindern und erforschen gemeinsam mit ihnen span­nende Ausschnitte aus der faszinierenden Welt der Natur vor unserer Haustür. In den vergangenen Jahren gewann zudem die Arbeit mit Schulklassen an Bedeutung. Als anerkanntes Regionales Umweltbildungszentrum kommen jährlich viele Tausend Schulkinder, die hier einen praxisnahen und ungewöhnlichen Unterricht inmitten der Natur genießen.

Und das OTTER-ZENTRUM hat sich in den letzten 30 Jahren auch als Motor einer nachhaltigen Regionalentwicklung gezeigt, die ökonomische und ökologische Aspekte ebenso berücksichtigt wie die Bedürfnisse der Menschen. Über 50 geschaffene Arbeitsplätze sprechen für sich. Mit den vielen Partnern aus der Land- und Forstwirtschaft, aus dem Tourismus und aus Unternehmen werden gemeinsam viele regionale Projekte in Angriff genommen. Ein Beispiel dafür ist die Initiative „Naturpartner Niedersachsen“, der mittlerweile mehr als 160 Unternehmen jeder Größe angehören, die den praktischen Naturschutz in Niedersachsen fördern.

Auf dem Erreichten möchte man sich im OTTER-ZENTRUM jedoch nicht ausruhen. „Die Fläche des OTTER-ZENTRUMs wird im nächsten Jahr erweitert und wir werden dort viele neue Ideen umsetzen können“, verspricht Dr. Oskar Kölsch. Die Erfolgs­geschichte geht also weiter.

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