Otterzentrum Hankensbüttel
Deutsche Fischotter Stiftung
PINK Planungsbüro
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Praktikum

Praktika - Diplomarbeiten - Dissertationen

Die Arbeit der Aktion Fischotterschutz e.V. ist u.a. gekennzeichnet durch Inter- bzw. Multidisziplinarität. Dementsprechend vielfältig sind die Themen, zu denen Praktika, Diplom- und Doktorarbeiten betreut werden. Vertreten waren dabei bisher Disziplinen bzw. Studienschwerpunkte wie

  • Zoologie
  • Vegetationskunde
  • Ökologie
  • Limnologie
  • Naturschutz
  • Wasserwirtschaft
  • Geographie
  • Volkswirtschaft
  • Betriebswirtschaft
  • Marketing
  • Landschaftsplanung
  • Ökotoxikologie
  • Veterinärmedizin
  • Landwirtschaft
  • Forstwirtschaft
  • Tourismus
  • Pädagogik
  • Soziologie
  • Journalistik
  • Design

Denkbar sind jedoch auch Projekte im Bereich wie Gartenbau, Ökotrophologie oder Multimedia.

Derzeit stehen folgende Arbeitsorte bzw. Untersuchungsräume und Themenschwerpunkte im Vordergrund:

OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel

Bereich Pädagogik, Soziologie, Design

  • Entwicklung von vor- und nachbereitenden Unterrichtseinheiten zu den im OTTER-ZENTRUM angebotenen Themenfelder
  • Entwicklung neuer Angebote für die Gruppenbetreuung (Kinder und Erwachsene)
  • Entwicklung von (interaktiven, mechanischen) Lernspielen
  • Evaluation des Gästeverhaltens und der "Lerneffekte" anhand der im OTTER-ZENTRUM angewendeten Vermittlungsform "Spiele und Lerne"

Bereiche Volkswirtschaft, BWL; Journalistik, Medientechnik

  • Volkswirtschaftliche Wertschöpfungsanalyse für den "Betrieb OTTER-ZENTRUM"
  • Soziodemographische Evaluation der Gästestrukturen.
  • Imageanalysen
  • Entwicklung und Erprobung von Marketingkonzepten für spezifische Zielgruppen
  • Entwicklung und Erprobung von Werb- und PR-Kampagnen

Bereich Gartenbau

  • Entwicklung eines gartenbaulichen Konzeptes für das Freigelände des OTTER-ZENTRUMs (Schwerpunkt heimische Bitoptypen und heimische Pflanzen). Entwicklung eines Konzept zur ausschließlichen Verwendung heimischer Pflanzen zur Dekoration von Innenräume des OTTER-ZENTRUMs

Bereich Ökotrophologie

  • Evaluation des Produktangebotes im Restaurant und im "Otter-Shop" des OTTER-ZENTRUMs (Ökobilanzen) und Erstellung eines Konzeptes zur ausschließlichen Verwendung naturschutzgerecht erzeugten Produkte.

Naturschutzprojekte

  • Umsetzung von Gewässerschutzmaßnahmen im Landkreis Gifhorn und in der Metropolregion Hamburg

Bereiche Biologie (Zoologie, Vegetationskunde, Ökologie, Limnologie)

  • Monitoring Otter-Verbreitung
  • Faunistische und vegetationskundliche Erhebungen und Bewertungen
  • Auswertung gewässerchemischer und -physiklaischer Daten aus Erhebungen des vereinseigenen Wasserlabors
  • Bereiche Landschaftsplanung, Naturschutz
  • Biotoptypen- und Nutzungskartierungen
  • Kontrolle von Bewirtschaftungsauflagen auf vereinseigene Flächen
  • Mitarbeit bei Stellungsnahmen nach § 29 Bundesnaturschutzgesetz

Bereiche Land-, Forst-, Wasserwirtschaft

  • Waldinventur und Entwicklungsplanung für vereinseigene Forstflächen
  • Agrarsoziologische Untersuchungen zum Konfliktfeld Landwirtschaft/Naturschutz
  • Untersuchungen zur Strukturenentwicklung der Gewässersohle

Bereiche Volkswirtschaft, BWL, Marketing, Tourismus

  • Betriebswirtschaftliche Auswirkung der Bewirtschaftungsauflagen auf vereineigenen Naturschutzflächen
  • Imageanalysen und Marketingkonzepte für die regionale Vermarktungsgemeinschaft für Naturschutzgerecht erzeugte Agrarprodukte ISE-LAND
  • Grundlagenerhebungen und Entwicklung regionaler Konzepte zum Konfliktfeld Tourismus/Naturschutz
  • Analysen zur Akzeptanz von Naturschutzmaßnahmen und zur Wirkung von Öffentlichkeitsarbeiten im Naturschutz

Bereiche Pädagogik, Journalistik, Medientechnik

  • Entwicklung von Unterrichtseinheiten zu Gewässerschutzprojekten
  • Entwicklung und Erprobung von PR-Konzeptionen zu GewässerschutzprojektenInternationale Projekte (Arbeitsort i.d.R. OTTER-ZENTRUM; hervorragende oder muttersprachliche Englischkenntnisse i.d.R. notwendig)

Bildungsprojekte

  • Bildung für nachhaltige Entwicklung und Naturschutz

Internationale Projekte

(Arbeitsort i.d.R. OTTER-ZENTRUM; hervorragende oder muttersprachliche Englischkenntnisse i.d.R. notwendig)

Bereich Biologie, Naturschutz, Landschaftsplanung

  •  Recherche und Evaluation von Otternachweisen sowie GIS-Aufbereitung für Informations-System-Otter-Spuren (ISOS)
  • Weiterentwicklung und Pflege des Informations-Systems-Otter-Literatur (ISOL)
  • Planung und Evaluation (GIS) von potentiellen Wanderungskorridoren im Rahmen des Projektes Otter Habitat Network Europe (OHNE)
  • Mitarbeit am weltweiten Otter Action Plan der IUCN/SSC Otter Specialist Group (z.T. GIS-Arbeit)

Bereich Journalistik, Medientechnik

  • Entwicklung multinational nutzbarer Medienpakete zum Otterschutz
  • Weiterentwicklung und Pflege der im Aufbau befindlichen Homepage der IUCN/SSC Otter Specialist Group

Rahmenbedingungen Praktika

Schülerpraktika sind grundsätzlich nicht möglich. Studenten sollten möglichst bereits das Vordiplom erreicht haben. Mindestdauer 4 Wochen, bevorzugt jedoch länger.

Über 30-50% der Praktikumszeit erfolgt eine Einbindung in die laufenden Arbeiten der betreuenden Teams/Personen. Auf diese Weise lernen Praktikanten die Arbeit der Aktion Fischotterschutz kennen.

In der übrigen Zeit sind die Praktikanten mit den von ihnen ausgewählten bzw. den ihnen übertragenen konkreten Projekten beschäftigt, zu denen ein Abschlussbericht erwartet wird.

Eine Honorierung (Vergütung) ist i.d.R. nicht möglich. In geringem Umfang stehen einfache Unterkünfte zur Verfügung. Mittagessen im Restaurant des OTTER-ZENTRUMs verbilligt möglich (ca. 3,50 €).

Rahmenbedingungen Diplomarbeiten und Dissertationen

Themenvorschläge sind willkommen. Priorität haben jedoch Themen, die den laufenden Untersuchungsprogrammen der Aktion Fischotterschutz zuarbeiten.

Die Aktion Fischotterschutz ist ggf. auch bei der Suche nach Betreuern/Gutachtern behilflich. Sie legt großen Wert darauf, dass die Themenstellung bzw. der Arbeitsauftrag eingehend zwischen allen Beteiligten (Diplomand/Doktorand, Hochschulbetreuer, Aktion Fischotterschutz und eventuellen Förderern) erörtert und schriftlich fixiert wird, um sicherzustellen, dass an die Kandidaten und ihre Arbeit - insbesondere bezüglich der späteren Benotung ihrer Arbeit an der Hochschule - keine falschen Erwartungen geknüpft werden. In der Regel werden die Diplomanden/Doktoranden durch einen erfahrenen und entsprechend qualifizierten Mitarbeiter der Aktion Fischotterschutz betreut.

Die Veröffentlichung der Untersuchungsergebnisse in wissenschaftlichen Publikationen wird erwartet. Die Veröffentlichung von Dissertationen zur Erfüllung der Publikationsverpflichtung ist ggfs. in der wissenschaftlichen Schriftenreihe HABITAT der Aktion Fischotterschutz möglich.

Eine Honorierung (Vergütung) ist i.d.R. nicht möglich. Die Aktion Fischotterschutz ist aber bei der Suche nach Finanzierungsquellen behilflich. Im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten können nach Absprache die Sachkosten der Untersuchung übernommen werden. Zumindest temporär stehen in Hankensbüttel in geringem Umfang einfache Unterkünfte zur Verfügung (Miete: 80,00 bis 150,00- € pro Monat). Mittagessen im Restaurant des OTTER-ZENTRUMs verbilligt möglich (ca. 3,50 €).

Bewerbungsverfahren

Eine Bewerbung sollte - für Praktika ebenso wie für Diplom- und Doktorarbeiten - schriftlich erfolgen. Diese sollten, neben einem Lebenslauf, eine Darstellung der bisherigen Studienschwerpunkte, bisheriger Praktika sowie den gewünschten Arbeitsschwerpunkt bzw. die Untersuchungsthemen enthalten. Möglichst konkret sind vor allem die zeitlichen/terminlichen Vorstellungen anzugeben.

Nach einer grundsätzlichen Prüfung, ob die inhaltlichen und zeitlichen Vorstellungen der Bewerber mit den Möglichkeiten seitens der Aktion Fischotterschutz in Einklang stehen, werden die Bewerber zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch eingeladen, bei dem die weiteren Einzelheiten abgeklärt werden können. Bei Diplomanden und Doktoranden ist nach Abklärung der grundsätzlichen Frage ein gemeinsames Gespräch mit dem Hochschul-Betreuer obligatorisch.

Bewerbungen sind zu richten an:

Aktion Fischotterschutz e.V.
OTTER-ZENTRUM
29386 Hankensbüttel
Tel.: 05832 - 9808-0
Fax: 05832 - 9808-51
AFS@OTTERZENTRUM.de

Ansprechpartner f. Voranfragen:Durchwahl:
Bereiche Zoologie, Veterinärmedizin, Monitoring Otter-VerbreitungDr. Hans-Heinrich Krüger: 9808-24
Bereiche Pädagogik, Design, NaturschutzbildungThomas Lucker: 9808-19
Bereiche Naturschutzprojekte, Agrarsoziologie u. -ökonomie, Projekt ISE-LANDDr. Oskar Kölsch: 9808-23
Bereich GIS, Projekt OHNE, Informations-System-Otter-NachweisAstrid Kiendl: 9808-22
Bereich Vegetationskunde, Blaues MetropolnetzKarsten Borggräfe: 9808-12
Bereich Verbandsbeteiligung (§29 Stellungnahme)Dr. Joachim Rutschke: 9808-26
Bereiche Internationale Projekte, Volks- und Betriebswirtschaft, Öffentlichkeitsarbeit, Medientechnik, Ökotrophologie, GartenbauMark Ehlers: 9808-0
Allgemeine AuskünfteZentrale: 9808-0

    Bundes-Freiwilligendienst

    Bundes-Freiwilligendienst im OTTER-ZENTRUM
    – Ein besonderes Engagement für den Naturschutz

    Schon seit 1984 wurden bei der Aktion Fischotterschutz viele Hundert Zivildienstleistende beschäftigt. Hinzu kommen Praktikanten, Diplomanden und Doktoranden sowie jährlich 1-2 Teilnehmerinnen am Freiwilligen Ökologischen Jahr FÖJ. Seit dem Jahr 2011 besteht zusätzlich zum Freiwilligen Ökologischen Jahr die Möglichkeit für einen Freiwilligendienst, der als Ersatz für den bisherigen Zivildienst geschaffen wurde. Im OTTER-ZENTRUM  beträgt das Min­dest­al­ter für Bewerber 18 Jahre.


    Wer wir sind!

    Die Aktion Fischotterschutz ist ein eingetragener, anerkannt gemeinnütziger Naturschutzverband. Er wurde 1979 gegründet und hat derzeit über 15.000 Mitglieder und Förderer bundesweit. Der Verein beschäftigt derzeit über 50 Mitarbeiter der unterschiedlichsten Berufsgruppen.

    Was wir tun!

    Die Aktion Fischotterschutz betreibt Forschung, Biotopentwicklung und Naturschutzbildung. Die Freiwilligen können nach Absprache in allen Bereichen des Vereins eingesetzt werden. Neben verschiedenen überregionalen Projekten bildet das OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel den Schwerpunkt der Arbeit. Dort wird Forschung an Ottern und anderen Marderarten betrieben und in einem 60.000 qm großen Freigelände ein neuartiges Naturschutzbildungskonzept für die jährlich ca. 80.000 Besucher des Zentrums verwirklicht. Im OTTER-ZENTRUM werden dazu in erster Linie die zur Familie der Marder zählenden heimischen Raubtiere in ihren natürlichen Lebensräumen nachempfundenen und sehr großen Gehegen gehalten. Im Rahmen von Schaufütterungen werden die Gäste über die Biologie der Marder und die Besonderheiten des Lebensraumes informiert.

    Welche Aufgaben können die Freiwilligen übernehmen?

    Die Freiwilligen können in Absprache mit allen im OTTER-ZENTRUM anfallenden Arbeiten der Aktion Fischotterschutz betraut werden. Dazu gehören insbesondere:

    • Betreuung der Gäste und Besuchergruppen
    • Mithilfe bei Forschungsarbeiten
    • Mithilfe bei Biotopschutzprojekten
    • Instandhaltung und Erweiterung der Bildungseinrichtungen
    • Reinigung der Tiergehege und Versorgung der Tiere
    • Unterhaltung der Werkstätten
    • Einfache Bautätigkeiten
    • Einfache Verwaltungstätigkeiten

    Beim Einsatz der Freiwilligen werden deren berufliche Qualifikation und Wünsche möglichst berücksichtigt.

    Welche Arbeitszeit haben die Freiwilligen?

    Die Arbeitszeit der Freiwilligen orientiert sich an den Notwendigkeiten der anstehenden Arbeiten. Sie beträgt i.d.R. 40 Stunden wöchentlich. Überstunden werden als Freizeit abgegolten. Für Freiwillige über 27 Jahren ist auch eine geringere wöchentliche Arbeitszeit, z. B. 20 Stunden denkbar. Die Arbeitszeit beginnt um 8.00 Uhr und endet um 17.00 Uhr. Darin sind jeweils 2 Pausen von je 30 Minuten Länge enthalten.

    Dauer des Freiwilligendienstes

    Der Freiwilligendienst soll durchschnittlich ein Jahr dauern. Es ist auch eine längere Verweildauer von bis zu zwei Jahren möglich. Das Minimum liegt bei einem halben Jahr. Der Bundesfreiwilligendienst soll flexibel ausgestaltet werden können, allerdings muss er arbeitsmarktneutral sein. Personen, die älter als 27 Jahre sind, sollen sich nach dem Willen des Gesetzgebers für eine Dauer des Bundesfreiwilligendienstes von mindestens einem Jahr und 20 Wochenstunden verplichten.

    Auch Frauen!

    Im Gegensatz zum Zivildienst können den Freiwilligendienst nicht nur Männer, sondern auch Frauen wählen. Es gibt keine Altersgrenze.

    Wie werden die Freiwilligen untergebracht?

    Auf Wunsch besteht die Möglichkeit in einer dienstlichen Unterkunft zu wohnen. Dabei handelt es sich um ein Gebäude direkt am OTTER-ZENTRUM mit 15 Einzelzimmern (je ca. 10 qm groß), Aufenthaltsraum, Gemeinschaftsküche, Duschen, WC´s usw. Dieses Gebäude unterhalten und reinigen die Freiwilligen in eigener Regie im Rahmen der Hausordnung. Die Freiwilligen erhalten täglich ein kostenloses Mittagessen aus dem Restaurant des OTTER-ZENTRUM gestellt.

    Welche Leistungen erhalten die Freiwilligen?

    • Freie Unterkunft
    • Täglich ein kostenloses Mittagessen im Restaurant des OTTER-ZENTRUMs
    • Ein Taschengeld von ca. 324 Euro
    • Sozialversicherung
    • Urlaub (26 Tage für 12 Monate)
    • Dienstkleidung

    Was wünschen wir uns von den Freiwilligen?

    • Ein Mindestalter von 18 Jahren
    • Ein hohes Maß an Engagement und Einsatzfreude
    • Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft, eigenverantwortlich zu arbeiten
    • Technisches und organisatorisches Geschick
    • Die Bereitschaft, sich in ein großes, überwiegend junges Team einzugliedern
    • Die Fähigkeit zum Zusammenleben in einer Wohngemeinschaft

    Wie bewerben sich Freiwillige?

    Es ist eine schriftliche Bewerbung (mit den üblichen Unterlagen) einzusenden, aus der auch hervorgehen sollte: Alter, beruflicher Werdegang, besondere Qualifikationen, Führerschein(e), voraussichtlicher (möglicher) Arbeitsbeginn.

    Wo bewirbt man sich?

    Schriftliche Bewerbungen sind zu richten an die:

    Aktion Fischotterschutz e.V.
    OTTER-ZENTRUM
    29386 Hankensbüttel
    AFS@OTTERZENTRUM.de

    FÖJ – Freiwilliges Ökologisches Jahr

    FÖJ — Freiwilliges Ökologisches Jahr

    Was ist das "Freiwillige Ökologische Jahr"?

    Das "FÖJ" soll jungen Menschen die Möglichkeit geben, für die Bewahrung unserer Mitwelt auch praktisch tätig zu sein, sowie ökologische und umweltpolitische Zusammenhänge in ihrem gesellschaftlichen Kontext besser zu verstehen. Darüber hinaus soll das "FÖJ" den Jugendlichen Hilfen und Anreize für die Ausgestaltung ihrer weiteren privaten und beruflichen Lebensplanung geben.

    Nähere Informationen vermittelt die Alfred Toepfer Akademie, Außenstelle Hildesheim. Von dort werden auch die Träger und Einsatzstellen des "FÖJ" ausgewählt und betreut. Zu den Einsatzstellen gehören Naturschutzverbände, Nationalpark- oder Forstbehörden, Landkreise, Gemeinden usw. Eine dieser Einsatzstellen des "FÖJ" ist auch die Aktion Fischotterschutz e.V.


    Wer wir sind!

    Die Aktion Fischotterschutz e.V. ist ein eingetragener, anerkannt gemeinnütziger Naturschutzverband. Er wurde 1979 gegründet und hat derzeit bundesweit annähernd 10.000 Mitglieder. Der Verein hat eine hauptberufliche Geschäftsführung und beschäftigt etwa 60 Mitarbeiter/innen der unterschiedlichsten Berufsgruppen. Daneben wirken dort mehrere Bundesfreiwilligendienstleistende mit. Die Betreuung der Teilnehmer/innen am "FÖJ" obliegt der Abteilung "Naturschutzbildung" im OTTER-ZENTRUM. Die Aktion Fischotterschutz e.V. bietet seit 1988 das "FÖJ" mit ein bis zwei Plätzen an.

    Was wir tun!

    Die Aktion Fischotterschutz e.V. betreibt Forschung, Biotopentwicklung und Naturschutzbildung.

    Neben verschiedenen überregionalen Projekten bildet das OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel den Schwerpunkt der Arbeit. Dort wird Verhaltensforschung am Fischotter und anderen Marderarten betrieben, ein umfangreiches Gewässer-Revitalisierungs-Programm durchgeführt und in einem 60.000 qm großen Freigelände ein neuartiges Naturschutzbildungskonzept für die jährlich über 100.000 Besucher/innen des Zentrums verwirklicht.

    Welche Tätigkeiten erwarten die Teilnehmer/innen am "FÖJ"?

    Sehr umfangreich sind die Mitwirkungsmöglichkeiten im Bereich der Naturschutzbildung. Dazu gehört die Betreuung der Lernspiele des OTTER-ZENTRUMs, die Betreuung von Besuchergruppen (d. h. die Durchführung von Programmen für Kinder, Führungen, Ferienspaßaktionen u. ä.) oder die Betreuung von Informationsständen. Die selbständige Planung und Durchführung einiger jährlicher Sonderveranstaltungen wie z.B. 'Tiere im Winter' zählt ebenfalls zu den Aufgaben der Teilnehmer/innen. Zusätzlich wird von ihnen erwartet, dass sie sich an einfachen Verwaltungsarbeiten beteiligen wie z. B. dem Versand von Informationsmaterial, der Betreuung des Presse- Archivs, der Betreuung der Bibliothek oder der Vorbereitung von Tagungen, Ausstellungen usw.

    Weitere eigenständige Projekte sind möglich und erwünscht.

    Im Bereich der Forschung besteht je nach Arbeitsanfall zusätzlich die Möglichkeit der Mithilfe, z. B. bei der Entnahme von Wasserproben, Bestandsaufnahme von Pflanzen- und Tierarten, Vermessungsarbeiten, Auswertung von Landkarten und Erstellung von Versuchsvorrichtungen für Verhaltensexperimente.

    Innerhalb der Biotopentwicklung können je nach Arbeitsanfall Arbeiten wie die Pflege von Uferstreifen, das Pflanzen von Bäumen und Büschen, sowie der Bau von Zäunen usw. anfallen.

    Welche Arbeitzeiten haben die Teilnehmer/innen am "FÖJ"?

    Im Regelfall dauert das "FÖJ" 12 Monate, mindestens jedoch 6 Monate. Darin enthalten sind 5 Wochen für Seminare der Alfred Toepfer Akademie, zu denen die Teilnehmer/innen in verschiedene Ausbildungsstätten eingeladen werden. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt durchschnittlich 38,5 Stunden.

    Die tägliche Arbeitszeit der Teilnehmer/innen am "FÖJ" orientiert sich an der jeweiligen Aufgabe, in der sie eingesetzt sind. Auch die Arbeit an Wochenenden gehört hin und wieder dazu. In 12 Monaten "FÖJ" stehen den Teilnehmer/innen 26 Tage Urlaub zu.

    Wo werden die Teilnehmer/innen am "FÖJ" untergebracht?

    Teilnehmer/innen, die in der Nähe des OTTER-ZENTRUMs leben, können zuhause wohnen. Für diejenigen die aus anderen Orten kommen, wird kostenlos ein Zimmer in einem Gebäude des OTTER-ZENTRUMs zur Verfügung gestellt.

    Welche Leistungen erhalten die Teilnehmer/innen am "FÖJ"?

    • Ein Taschengeld von € 155,00 monatlich (abzüglich der Lohn- und Kirchensteuer, die gegebenenfalls über den Lohnsteuerjahresausgleich zurückerstattet werden)
    • Einen pauschalen Verpflegungszuschuss von € 190,00 monatlich
    • Sozialversicherung (Kranken-, Renten-, Arbeitslosenversicherung)
    • Unfallversicherung (Berufsgenossenschaft)
    • Reise- und Unterbringungskosten bei der Teilnahme an den Seminaren des niedersächsischen Umweltministeriums
    • Pädagogische Betreuung

    Seit der gesetzlich geregelten Anerkennung des Freiwilligen Ökologischen Jahres 1993 wird das Kindergeld weiterhin gezahlt.

    Stand 01/2007

    Was erwarten wir dafür von den Teilnehmer/innen am "FÖJ"?

    • Interesse am Umwelt- und Naturschutz
    • Freude am Kontakt mit Menschen
    • Ein hohes Maß an Engagement, Einsatzfreude und Flexibilität
    • Verantwortungsbewußtsein und die Bereitschaft, nach entsprechender Anleitung auch eigenverantwortlich Arbeiten auszuführen
    • Die Bereitschaft, sich in ein großes, überwiegend junges Team einzufügen

    Wie nimmt man am "FÖJ" teil?

    Am "FÖJ" bei der Aktion Fischotterschutz e.V. können junge Leute zwischen 18 und 25 Jahren teilnehmen. Dies ist sowohl gleich nach der Schulzeit als auch nach Abschluß der Berufausbildung möglich. Beginn des „FÖJ“ ist der 1. August oder der 1. September.

    Die Teilnehmer/innen müssen sich bei der Alfred Toepfer Akademie bewerben. Die Entscheidung über die Bereitstellung eines Platzes wird dann auf Grund eines persönlichen Vorstellungsgespräches mit den zuständigen Betreuern der jeweiligen Einsatzstelle getroffen.

    Zwischen den Teilnehmer/innen und dem Träger - also der Aktion Fischotterschutz e.V. - wird ein schriftlicher Vertrag geschlossen, der die rechtliche Grundlage der zwölf-monatigen Zusammenarbeit bildet.

    Die Bewerbungsunterlagen sind erhältlich bei:

    Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz
    Am Flugplatz 16
    31137 Hildesheim
    Tel.: 05121-509-763
    Fax: 05121-509-787
    E-Mail: foej@nna.niedersachsen.de
    Internet: www.nna.de

    Informationen der Einsatzstelle Aktion Fischotterschutz:

    OTTER-ZENTRUM
    Abteilung Naturschutzbildung
    29386 Hankensbüttel
    Tel.: (05832) 98 08-19
    Fax: (05832) 98 08 51
    E-Mail: AFS@OTTERZENTRUM.de

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