Otterzentrum Hankensbüttel
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Workshopreihe Naturbewusstsein

Einleitung

Der Erfolg und die Akzeptanz von Maßnahmen zum Schutz der Natur und der biologischen Vielfalt, für eine effektive Naturschutzpolitik und fundierte Kommunikations- und Bildungsarbeit werden wesentlich durch genaue Kenntnisse über Werthaltungen, Wissen, Einstellungen und Verhaltensbereitschaften in der Bevölkerung bedingt. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und das Bundesamt für Naturschutz veranlassen aus diesen Gründen regelmäßig die Erhebung der „Naturbewusstseinsstudien“. Diese dienen der repräsentativen Erfassung des gesellschaftlichen Bewusstseins über Natur und biologische Vielfalt in der Bevölkerung. Zu Beginndes Jahres 2014 wurde die Studie "Naturbewusstsein 2013" der Öffentlichkeit vorgestellt.

Neben wichtigen Impulsen für die bundesweite Naturschutzpolitik und Naturschutzkommunikation liegt ein weiterer Beweggrund für die Naturbewusstseinsstudien auf internationaler Ebene. Auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro (United Nations Conference on Environment and Development, UNCED) unterzeichneten die Delegierten von rund 180 Staaten 5 Abkommen. Dies waren unter anderem das Übereinkommen über die biologische Vielfalt, die Klimaschutzkonvention und die Agenda 21 als globales Aktionsprogramm für eine nachhaltige Entwicklung im 21. Jahrhundert. Das übergeordnete Ziel des Übereinkommens über die biologische Vielfalt ist die Wahrung der Lebensgrundlagen jetziger und künftiger Generationen. Um die Verpflichtungen zu erfüllen, die sich für Deutschland aus dem Übereinkommen über die biologische Vielfalt ergeben, hat das Bundeskabinett im Jahr 2007 die „Nationale Strategie zur Biologischen Vielfalt“ beschlossen.

Das Hauptziel dieser Strategie ist es, den Schutz der Natur so zu gestalten, dass die Vielfalt der Arten und Lebensräume sowie die genetische Vielfalt auf Dauer gesichert werden und gleichzeitig eine angemessene Nutzung der Natur erfolgen kann. Dabei soll darauf geachtet werden, dass die Vorteile der Nutzung genetischer Ressourcen sowie möglicherweise negative Auswirkungen gerecht verteilt werden. In der Nationalen Strategie werden für viele Handlungsebenen und Naturräume konkrete Visionen und Aktionsfelder beschrieben, die aufzeigen, welche Wege beschritten werden müssen, um die Ziele der Nationalen Strategie zu erreichen. Ein bedeutendes Handlungsfeld ist dabei, das „Gesellschaftliche Bewusstsein für die Biologische Vielfalt“, zu verbessern. In den beiden bislang veröffentlichten Naturbewusstseinsstudien 2009 und 2011 wurde untersucht, inwieweit es gelungen ist, das vorgegebene Ziel zu erreichen.

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