Otterzentrum Hankensbüttel
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Marderforschung

Der Steinmarder

 

Der Steinmarder hat einen langgestreckten und schlanken Körper von 66 - 81 cm mit einem halb so langen, buschigen Schwanz, kurze gedrungene Beine und ein Gewicht von bis zu 2 kg. Somit ist er etwas kleiner als unsere Hauskatze. Auffälligstes Merkmal ist der weiße, meist gegabelte, Kehlfleck, welcher sich bei jedem Tier individuell zeigt. Das restliche Fell ist einheitlich graubraun. Im Gegensatz zum Baummarder ist die Nase des Steinmarders fleischfarben. Sie wird von Tasthaaren (Vibrissen) umgeben.

 


Quelle: Jan Piecha

Als Kulturfolger lebt der nacht- und dämmerungsaktive Steinmarder als Einzelgänger in Wäldern, reich strukturierte Ackerfluren und oft in Dörfern und Städten. Sein Revier beträgt dort je nach Nahrungsangebot 50 - 500 ha. Während der Paarungszeit kom­men die unterschiedlichen Geschlechter von Juni bis August zusammen. Nach 9 Mo­naten Tragzeit kommen 2 - 5 Jungtiere gegen März zur Welt, die vom Muttertier alleine aufgezogen werden.

Als Allesfresser ernähren sich die Tiere von Kleinsäugern, Vögeln, Eiern, Abfällen und Obst.

Steinmarder können in der Natur ein Alter von 8 - 10 Jahren erreichen, in Gefangen­schaft sogar bis zu 15 Jahren.

Die Tiere zählen in der Klasse der Säugetiere (Mammalia) zu den Raubtieren (Car­ni­vo­ra) und gehören neben den Ottern und Dachsen in die Familie der Marder­artigen (Mustelidae). Hier beziehen sie mit den Baummardern (Martes martes) die Unter­fa­mi­lie der echten Marder (Martes).


Trittsiegel des Steinmarders mit fünf Zehen.

 

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