Otterzentrum Hankensbüttel
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Aktivität von Hermelinen

Aktivität von Hermelinen

Raumnutzung und Aktivität von Hermelinen

Zur Raumnutzung und dem Aktivitätsverhalten von Hermelinen (Mustela erminea)

Allgemein

Obwohl das Hermelin in ganz Deutschland vorkommt und es zu den häufigsten Raubwildarten gehört, ist unser Wissen über diese Tierart äußerst gering. Auch in den letzten Jahrzehnten wurden nahezu keine Forschungsarbeiten zur Biologie des Hermelins durchgeführt. Selbst in Fachbüchern neuesten Datums finden sich neben erheblichen Lücken in der Darstellung der Lebensweise auch viele Fehlinformationen.

Ziel

Ziel dieser Arbeit ist daher, unser Wissen um die Biologie des Hermelins, insbesondere zu seinem räumlichen Verhalten und zu seinen Aktivitätsrhythmen, zu erweitern.

Methoden

Zu diesem Zweck werden Hermeline im Freiland gefangen und mit Transpondern gekennzeichnet. Einzelne Tiere werden auch mit Sendern versehen und radiotelemetrisch überwacht. Im ca. 500 ha großen Versuchsgebiet wurde hierzu ein Fallennetz aus ca. 60 Fallenstandorten festgelegt. Es wird versucht, möglichst viele der vorkomenden Hermeline zu fangen und zu markieren. Gefangene Tiere werden kurzfristig narkotisiert, gewogen und mit einem Transponder versehen. Für genetische Untersuchungen wird von jedem Tier ein kleines Haarbüschel genommen. Die Besenderung erfolgt mit kleinen Halsbandsendern von ca. 3-4 gr. Gewicht. Diese Sender sind mit einer „Sollbruchstelle“ versehen, die ein Abfallen des Halsbandes nach einigen Wochen bewirkt. Die besenderten Tiere werden mit Hilfe von Empfängern und Richtantennen geortet. Die gewonnen Daten werden gespeichert und mit einem Spezialprogramm ausgewertet.

Erwartetete Ergebnisse

Die Fallenfänge werden über die Hermelindichte in dem Untersuchungsgebiet Aufschluß geben. Die Ortungen lassen z. B. Reviergrößen, Wanderungen und auch bevorzugte Schlafplätze erkennen.

Bearbeiter

Cand. Dipl.-Biol. Jan Seelig, Dr. Hans-Heinrich KrügerIn Zusammenarbeit mit der Universität Göttingen, Institut für Zoologie und Anthropologie, Prof. Dr. P. Kappeler.

Mit Jagdforschungsmitteln des Landes Niedersachsen gefördert.

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